Checkliste Arbeitsschutz-Pflichten des Arbeitgebers (PDF)
30 Pflichten aus Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz, DGUV Vorschrift 1 und den Verordnungen – mit Rechtsgrundlage, Schwellenwert, Status und Verantwortlichem. Für den jährlichen Pflichten-Check und die Vorbereitung auf Behördenbesuche.
Stand PDFAMS Go Redaktion
Ab dem ersten Beschäftigten gelten dutzende Pflichten aus Arbeitsschutzgesetz, Arbeitssicherheitsgesetz, DGUV Vorschrift 1 und den Verordnungen. Wer sie einmal im Jahr systematisch durchgeht, findet Lücken, bevor es die Berufsgenossenschaft oder die Gewerbeaufsicht tun.
Die Checkliste fasst 30 Pflichten mit Rechtsgrundlage und Schwellenwert zusammen – mit Spalten für Status, Verantwortliche und Fristen. Sie eignet sich für den Jahrescheck mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit, für die ASA-Sitzung und zur Vorbereitung auf Behördenbesuche.
Das enthält die Vorlage
- PDF im Querformat mit 30 Pflichten, Rechtsgrundlage und Schwellenwert
- Spalten für erledigt, offen, nicht zutreffend, Verantwortliche und Frist
- Von Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung über Ersthelfer, Prüfungen, Gefahrstoffe und Vorsorge bis zur Unfallanzeige
So nutzt du die Vorlage
- 1
Einmal im Jahr durchgehen
Am besten gemeinsam mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder in der ASA-Sitzung. Für jede Pflicht den Status festhalten.
- 2
Lücken mit Frist versehen
Jede offene Pflicht bekommt einen Verantwortlichen und eine Frist – und landet in eurem Maßnahmenplan.
- 3
Nachweise bereithalten
Zu jeder erledigten Pflicht sollte ein Nachweis greifbar sein: Bestellungen, Unterweisungsnachweise, Prüfprotokolle, Vorsorgebescheinigungen. Das ist genau, was bei Prüfungen verlangt wird.
Rechtsgrundlagen
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG), DGUV Vorschrift 1 und 2
- Betriebssicherheitsverordnung, Gefahrstoffverordnung, Arbeitsstättenverordnung, ArbMedVV, PSA-Benutzungsverordnung
- Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, SGB VII
Häufige Fragen
Ab wie vielen Beschäftigten gelten die Arbeitsschutz-Pflichten?
Die meisten ab dem ersten Beschäftigten – Gefährdungsbeurteilung, Unterweisung, Sifa und Betriebsarzt, Erste Hilfe, Prüfungen und Vorsorge. Schwellenwerte gibt es nur für wenige Pflichten, etwa Sicherheitsbeauftragte und Arbeitsschutzausschuss ab mehr als 20 Beschäftigten oder den Pausenraum ab mehr als 10.
Ist die Checkliste vollständig?
Sie nennt die Pflichten, die in nahezu jedem Betrieb gelten. Branchenabhängig kommen weitere hinzu – zum Beispiel aus der Biostoffverordnung in der Pflege, dem Explosionsschutz in der Chemie oder der Baustellenverordnung am Bau. Ergänze sie mit eurer Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Was passiert, wenn Pflichten nicht erfüllt sind?
Bußgelder bis 5.000 Euro bei Verstößen gegen Verordnungen und bis 30.000 Euro bei Missachtung behördlicher Anordnungen (§ 25 Arbeitsschutzgesetz), bis 10.000 Euro bei Verstößen gegen Unfallverhütungsvorschriften (§ 209 SGB VII). Nach Unfällen drohen Regress und strafrechtliche Folgen.
Die Vorlage darf im eigenen Betrieb und für eigene Kunden frei verwendet und angepasst werden. Sie gibt den Stand der genannten Vorschriften wieder, ersetzt aber keine Rechtsberatung und keine Anpassung an den eigenen Betrieb.
Nie wieder eine Frist in einer Tabelle suchen
In AMS Go liegt das, was diese Vorlage abbildet, in einem System mit Erinnerungen, Historie und Nachweisen auf Knopfdruck – mobil und mit KI-Unterstützung.




